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1951 gegründet, gehörte der Verein anfangs der Ith-Gemeinschaft an, die auf den Ith-Wiesen zu Hause war.
Als im Jahr 1956 mit der Ka 2b das erste eigene Segelflugzeug gekauft wurde, eines der modernsten und elegantesten Flugzeuge dieser Zeit, fand der Verein in Wernershöhe, in direkter Nähe Alfelds, ein eigenes Gelände. Vielen Alfeldern ist Wernershöhe noch heute ein Begriff. Der Verein befand sich im Aufwind, die Mitgliederzahlen stiegen und schon ein Jahr später wurde mit der „Röhnlerche“ das 2. Flugzeug gekauft.
Mitte der 60er Jahre musste das Gelände jedoch aufgegeben werden, da es nicht möglich war den Pachtvertrag zu verlängern. Für die weitere Zukunft war dies eine einschneidende Veränderung, deren Folgen der Verein noch lange zu spüren bekam. Ohne eigenes Gelände in der Nähe Alfelds musste man nach Hildesheim ausweichen, was sich in sinkenden Mitgliederzahlen wiederspiegelte.
1967 ergab sich die Möglichkeit, zusammen mit den Gronauer Segelfliegern das Gelände an den Sieben Bergen wiederzueröffnen. Man war wieder in Heimatnähe, aber die nicht ganz ideale Lage des Geländes ermöglichte keine fliegerischen Fortschritte.
1970 ergaben sich erste Kontakte zu den Hamelner Fliegerfreunden, die ihr neues Gelände in Bisperode am Ith eröffnet hatten. Hier fanden die Alfelder eine neue Heimstadt und trotz der langen Anfahrt von fast 40 km setzte erneut ein Boom ein. Die Mitgliederzahlen stiegen wieder, am Ith fliegen zu können erwies sich als großer Vorteil, die ersten Kunststoffflugzeuge wurden angeschafft und der Streckensegelflug setzte sich mehr und mehr durch.
Im Jahr 1978 bot sich die Gelegenheit als Ersatz für die Goslarer Segelflieger nach Bad Gandersheim zu gehen, die Goslarer hatten ein eigenes Gelände erworben, und kurz entschlossen griffen die Alfelder zu. Man wurde Mitglied in der Flugplatzgemeinschaft, erwarb die freigewordene Flugzeughalle und hatte nach 27 Jahren Wanderschaft ein eigenes Zuhause.
Auch fliegerisch befand sich der Verein weiter im Aufwind. Besonders die Junioren des Vereins erflogen in den letzten Jahren große Erfolge, so holten Rainer Cronjäger und später auch Bernhard Kloth mehrmals den Titel eines Landesmeisters nach Alfeld, und Spitzenplatzierungen bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug runden das Bild eines modernen und erfolgreichen L.S.V. Thermik ab.
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